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Sorrent Sehenswürdigkeiten
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Zum Reichtum der Stadt Sorrent gehört nicht nur die Natur sondern auch viele
Kirchen, Museen, Paläste und Plätze, die eine Kulturreise nach Sorrent zu einem
Muss machen!!!
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Piazza Tasso/Tasso Platz |
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Piazza Tasso, so wie man ihn sieht ist er im XIX Jahrhundert errichtet
worden. Der Platz trug früher der Namen "Largo del Castello", Schlossplatz. Denn
wo heute die Statue des heiligen Antonino steht, befand sich einst ein Schloss
aus der Zeit der Aragonesen.
Der heilige Antonino ist der Schutzpatron der Stadt Sorrent. Sehenswert auf dem
Platz ist die Kirche des Carmine.
Piazza Tasso ist heute das Herz der Stadt Sorrent, trägt den Namen des berühmten
italienischen Dichter und Schriftsteller Torquato Tasso, der hier in Sorrent
geboren wurde. Alle Sorrentiner und Touristen gehen abends entlang dem Corso
Italia und Piazza Tasso spazieren...
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Antiche Mura/alte Mauer |
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Antiche Mura – Alte Stadtmauern Sorrent hat immer auf den Schutz der Mauern
zählen können, bereits in der römischen Zeit. Sie war den Verwüstungen der
Sarazenen ausgesetzt. Im XVI Jahrhundert zerstörten diese einen Großteil der am
Meer gelegenen Städte Süditaliens. Die Stadt, während des spanischen
Vizekönigreichs, wurde der Schwerpunkt der intensiven Tätigkeit zur
Gewährleistung einer massiven Verteidigungsanlage der Stadt. Zu Beginn des XVI
Jahrhundert wurden die römischen Mauern, die mehrmals in mittelalterlicher
Epoche restauriert wurden, komplett renoviert und unpassierbar gemacht.
Das Vorhandensein einer Burg (mittlerweile leider verschwunden) bezeugte den
Wert der Tür die nach Osten zeigte, in Richtung Piano, die als Haupteingang
betrachtet wurde. Unter den kleinen Türen befand sich die Tür, die es
ermöglichte nach Massa Lubrense weiter zu gehen und die, die den Zugang zu den
Häfen ermöglichte. Die sogenannte Porta di Parsano existierte nicht. Sie ist
erst in der Epoche der Borbonen zum Vorschein gekommen, und ist heute die
einzige die noch in ihrem originalen Kontext zu sehen ist. Dank der Eröffnung
der Porta di Parsano hat sich Sorrent auch in Richtung Süden der Stadt
entwickelt. Jenseits der Mauern erweiterte sich di Zone, in der heute die Via
Marina Grande ist, um zum faszinierenden Tal der Mühlen zu gelangen, wo heute
noch die vizeköniglichen Mauern zu sehen sind.
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Sedile Dominova |
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Die Verwaltungsorganisation von Sorrent wurde im Jahre 500 mit einer Teilung
der Stadt in zwei Sitze artikuliert. Es waren "Gebäude in einer quadratischen
Form“ mit breiten seitlichen Eingängen, Ort der Begegnung und Diskussion des
Adels, vor allem während des Mittelalters. Der Sitz Dominova befand sich in der
Altstadt von Sorrent, an der Ecke von via S. Cesareo und Piazza Tasso. Seinen
Namen verdankt er dem lateinischen „domus nova“. Der Sitz wurde im XIV
Jahrhundert von einer Gruppe von Adligen fertiggestellt und ist der einzige
Beweis der adligen Sitze in der Region Kampanien. Der Sitz Dominova von Sorrent
bewahrt im Gewölbe wunderschöne Fresken auf. Das Wappen von Sorrent wird von
einer Gruppe von Engeln gehalten. In der Kuppel sind die heraldischen Zeichen
der Adelsfamilien, die Teil des Sitzes waren, abgebildet. Die Kuppel ist mit
Majolika-Fliesen mit gelben und grünen Fischschuppen realisiert. Derzeit wird im
Sitz Dominova der sorrentinische Klub bewirtet. Dieser Ort wird von den alten
Menschen vorgezogen, die hier die Tage mit Kartenspielen verbringen. An
Weihnachten wird hier eine neapolitanische Krippe aufgebaut.
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Sedile di Porta |
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Früher hatte Sorrent als einzigen Sitz den von Porta, noch teilweise
erhalten, heute Sitz des sorrentinischen Klubs. Der Sitz von Porta befindet sich
an der Ecke von Via Tasso und Via Cesareo, und erhält seinen Namen daher, dass
er am Haupttor von Sorrent erbaut wurde, in der Nähe des Largo Castello. Mit der
Abschaffung der Sitze wurde das Gebäude in ein Gefängnis und danach zu einer
Wache für städtische Miliz umfunktioniert. Die Uhr die man an der Hauptwand
sehen kann stammt aus dem Jahre 1882. Sie wurde etwa vierzig Jahre nachdem sich
der erste unter dem Glockenturm der Burg befand gebaut, dort wo sich heute
Piazza Tasso befindet. Die Uhren waren für das Volk sehr hilfreich, denn sie
fungierten als Wecker, als Zeit für die Treffen, für die Geschäfte und für die
Abreise zu anderen Meeresstädten, für die die Verwaltung immer für die
Funktionalität sorgen musste.
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Vallone dei Mulini/Mühlental |
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In den fünf Tälern, die die sorrentinische Halbinsel charakterisieren, die
in der Vergangenheit zur Trennung der Dörfer dienten, ist das einzige gut
erhaltene, dem die Änderungen der verschiedenen Epochen entgangen ist, das
Mühlental. Hier befindet sich eine Mühle, mit der bis zum ´900 noch Weizen
gemahlen wurde. Daher stammt der Name dieses Tales. Das Wasser das von den
Hügeln runterfloss und das die Quellen versorgte, wurde für ein Sägewerk nahe
der Mühle genutzt, um verschiedene Holzarten zu verarbeiten, das für Kunstwerke
genutzt wurde. Eine weitere Charakteristik des Tals war die Präsenz einer
öffentlichen Waschküche, wo die Frauen die Wäsche wuschen. 1866 wurde das Tal
verlassen und die einzigen Zeugnisse seiner Aktivität sind die Drucke und
Bilder, die von Künstlern und Besuchern hinterlassen wurden.
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Sorrent Hauptstrasse |
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Via San Cesareo ist die Altstadt der Stadt Sorrent, die noch orthogonale
Spuren der antiken griechischen Stadt vorweist. Sie ist die Straße der typischen
Geschäfte. Entlang dieser Straße kann man einen angenehmen Spaziergang machen,
Souvenirs einkaufen, mit einer großen Auswahl an handgemalten Hirten,
sorrentinischen Spieluhren, handgemachten Kleidern, usw.
Geschäfte mit typischen Spezialitäten wie Limoncello, den man immer vor dem Kauf
probieren kann… Man kann hier die außergewöhnliche Kuppel mit Freken des Sitzes
Dominova bewundern, das antike Zentrum der Stadt.
Sofort nach Piazza Tasso beginnt die Via Pietà, die Straße die in der römischen
Zeit auf der Karte den militärischen Stützpunkt anzeigte.
Die Straße die Piazza Tasso mit dem Eingang der Kathedrale verbindet,
unterbricht sich beim Glockenturm und bewahrt Beispiele der mittelalterlichen
Architektur. Unter diesen: Palazzo Veniero, Palazzo Correale und die Loggia von
Vico Galantario. Eine weitere schöne Straße zum Spazieren ist die Via delle
Grazie. An der Nummer 16 finden wir den Palazzo Ferola.
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Porta di Marina Grande |
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ist das antikste Tor nach der Demolierung der antiken Mauern im ´800. Es
befindet sich am Ende einer schmalen Straße, die sich einst am Fuße des Turmes
befand. Es gibt keine Bilder von dieser Öffnung, denn es sind keine Bilder des
Ortes gefunden worden. Vielleicht wurde sie vom Architekten nach der Burg San
Bacolo renoviert. Vom Turm ist heute das Tor zu sehen und die zerstörte Schnur.
Im XV Jahrhundert war das Tor von Marina Grande der einzige Eingang zur Stadt
vom Meer aus, auch wenn sie mehrmals verändert wurde, bleibt sie die antikste.
Von großem Interesse ist der Plan der doppelten Tür, die unter der Kurve des
Hügels gebogen ist.
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Porta di Parsano Nuova: |
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Sie ist 1745 erbaut worden. Die zwei Stäbe neben der Tür und den Kanonieren
demonstrieren, dass es im XVI Jahrhundert möglich war, in die Stadt durch das
Tor von Via Sersale einzutreten. Mit den Ausgrabungen im Jahre 1900 sind Ruinen
ans Licht gekommen, die sich unter der aktuellen Tür aus dem ´700 befanden, die
aus der Epoche der Griechen stammen. 1925 sind Brüstungen und Mauern erbaut
worden, um die Ruinen zu schützen. Um an die archäologischen Ausgrabungen zu
erinnern, ließ die Gemeinde einen Grabstein einmauern: „ÜBERRESTE DER SÜDLICHEN
TÜR DER SORRENTINISCHEN ANTIKE, DIE AUF DEN ZAUN DER SÄULE VON AUGUSTO SCOPERTI
IM JAHRE MCMXXI ZURÜCKZUFÜHREN IST“.
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Porta di Marina Piccola |
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Die Strandpromenade, Hafen und Bau der Stadt, waren von einer Tür gesperrt,
die den einzigen Zugang zur Stadt ermöglichte. Sie befand sich neben der Kirche
von Sant´Antonino, und war von einem Turm überragt. Rechts befand sich ein
Garten, der theatinischen Brüder, während auf der Nordseite ein Platz war an dem
man die Marina Piccola bewundern konnte. Dieser Platz wurde von der Gemeinde
1835 gekauft, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben den Hafen zu bewundern.
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Entdecken Sie mit uns die wunderschöne Halbinsel Sorrent
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